Direkt zum Hauptmenü, Unterpunkte der Navigation, zum Inhalt.

St Georg Unternehmensgruppe

Inhaltsbereich

| nach oben

Wir über uns

Tumorerkrankungen verlangen eine Behandlung, die alle Seiten eines Menschen berücksichtigt. Nicht nur die spezialisierteste Medizin sondern auch die psychischen und sozialen Konflikte die mit einer Krebserkrankung einhergehen, müssen beachtet und aufgearbeitet werden.

  • Die psychosoziale Betreuung der Krebserkrankten und deren Angehörige will all diese zu einer aktiveren Auseinandersetzung mit der Erkrankung heranführen und neue Lebensperspektiven ermöglichen und eröffnen. Im Vordergrund steht dabei die Hilfe zur Selbsthilfe.

Bereits seit einigen Jahren wird von führenden Ärzten und der Weltgesundheitsorganisation (WHO) ein Anstieg der Krebserkrankungen vorausgesagt.
Nach langem Stillstand in der Weiterentwicklung der Therapie hat sich die Behandlung Tumorerkrankter nun zu einer Komplexität entwickelt, die mit erhöhter Aggressivität der Therapie einhergeht, so daß sich daraus zusätzliche Probleme und Belastungen für Patienten und Angehörige ergeben.
In diesem Spannungsfeld sollen nun die Patienten des Klinikums zusätzlich zur medizinische Behandlung Betreuung erfahren und die Möglichkeit erhalten vor Ort die weitreichenden Probleme ansprechen zu können und mit kompetenten Partnern zu bearbeiten.

Vier große Bereiche stehen im Mittelpunkt:

  • Information
  • Beratung
  • Begleitung
  • Hilfe

Jeder Betroffene soll Informationen erhalten - zum Beispiel zum Anspruch eines Schwerbehindertenausweises und Hilfe bei Beantragung oder Erweiterung erhalten.

Auch Kenntnis, wann und unter welchen Voraussetzungen man eine Rehabilitation - Kur, Anschlussheilbehandlung - erhalten kann, soll vermittelt werden.
Ebenso sollen Informationen zu Rente oder auch zu Selbsthilfegruppen weiter gegeben werden.

Die Beratung der Erkrankten und Angehörigen soll den Umgang mit der Erkrankung zum Thema haben. Es stehen hier Gespräche im Vordergrund, in denen Probleme und Fragen die im Zusammenhang mit der Krebserkrankung entstehen, thematisiert werden.
Wichtig ist uns die Akzeptanz der Erkrankung für jeden Einzelnen zu erarbeiten und damit ein Verständnis für die schweren Behandlungen schaffen.

Der dritte Schwerpunkt - Begleitung- ist eines der wichtigsten Anliegen der Beratungsstelle.
Patienten und Angehörige werden damit die Möglichkeit erhalten, ihre Problemlage nicht immer wieder neu und bei unterschiedlichsten Einrichtungen erläutern zu müssen.
Sondern sie erhalten für dieses einschneidende Lebensereignis einen Partner zur Seite, der versuchen wird viele Aspekte der Lebensbeeinträchtigung, die durch die Erkrankung entstehen, gemeinsam mit dem Erkrankenten zu meistern.

Das Hilfe als vierter großer Bereich herausgehoben wird, hat mit einem speziellen Angebot zu tun. Ziel der Beratungsstelle ist es, das die Erkrankten und Angehörigen die Möglichkeit erhalten sich über die verschiedensten Quellen zum Beispiel Schriften zur Erkrankung und weiterführenden Fragen informieren können. Für die nähere Zukunft wird die Nutzung des Internets als immer wichtiger werdende Informationsquelle zur Verfügung stehen.

Die Tumorberatung versteht sich als Ergänzung und Partner in der Behandlung der Patienten, damit eine umfassende, ganzheitliche Betreuung und Begleitung möglich wird und nicht nur die Krankheit Behandlung erfährt, sondern der gesamte Mensch in seinen persönlichen Beziehungen und psychischen Belastungen.

Nicht nur die Information, Beratung, Begleitung und Hilfe der Patienten und ihrer Angehörigen sind der Tumorberatungsstelle wichtig, sondern auch die Öffentlichkeitsarbeit, die eventuell bis hin zur Prävention reichen kann.
Dazu werden verschiedenste Projekte und Veranstaltungen organisiert bzw. sind in Vorbereitung.

Warum eine Tumorberatungsstelle am Klinikum St. Georg Leipzig?

Dazu muß man das Anliegen aller an der Behandlung und Betreuung von Krebserkrankten nennen. Im Kampf gegen so eine ernste Erkrankung kann man immer nur die besten Verbesserungen und Erfolge erzielen, wenn man dies mit dem Patienten tut. Entscheiden ist auf jeden Fall die positive Einstellung und der Wille des Patienten. Es gibt viele prominent Beispiele, die angeführt werden können zum Beispiel Lance Armstrong der Sieger der Tour de France. Er war an Hodenkrebs erkrankt, aber von Beginn an bereit gegen die Erkrankung zu kämpfen. Es soll als Beispiel gelten, nichts unversucht zulassen. Da unser Klinikum auf interdisziplinäre Zusammenarbeit bedacht ist, hat auch die Klinikleitung die Initiative einer Tumorberatungsstelle von Beginn an mitgetragen. Motto der Beratungsstelle ist es deshalb, Hilfe anzubieten, um jede Chance, die real existiert auch zu nutzen. Dafür steht ein Team zur Seite, dem Ärzte fast aller Fachrichtungen angehören, aber auch ein Psychoonkologe und in anderen Bereich der Patientenbetreuung Tätige. Wichtige Partner sind dabei Selbsthilfegruppen. Es ist auch angestrebt solche weiter ins Leben zu rufen. Wir freuen uns auf eine erfolgreiche Arbeit und sind gern bereit weitere Angebot aufzubauen bzw. Kontakte herzustellen.


Rechter Bereich

| nach oben

Steckbrief

Klinikum St. Georg gGmbH
Tumorberatungsstelle
Delitzscher Straße 141
04129 Leipzig
Haus 8
(Wartebereich der Strahlentherapie)


Kontakt:
Katrin Mimus
Dipl.-Sozialarbeiterin / Sozialpädagogin (FH) Psychoonkologie (WPO)
Telefon: 0341 909-2850 
Telefax: 0341 909-2852
E-Mail:  Bitte hier klicken 


Fußzeile

| nach oben